Kundinnen bei Kosmetik-Behandlung verletzt? Frau vor Gericht

Kundinnen bei Kosmetik-Behandlung verletzt? Frau vor Gericht

Weil sie in ihrem Kosmetikstudio sieben Kundinnen bei der Entfernung von sogenanntem Permanent Make-Up im Bereich der Augenbrauen verletzt haben soll, kommt eine 49-Jährige heute (23. Juli 2020) vor das Amtsgericht Tiergarten.

Justitia und Akten

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Die Angeklagte soll laut Ermittlungen die Haut mit einem scharfen Gegenstand aufgeritzt haben, obwohl sie weder Ärztin noch Heilpraktikerin sei. In die Wunden habe sie eine ätzende Flüssigkeit gegeben. Bei Kundinnen sei es dadurch unter anderem zu Narbenbildung, Haarausfall und Entzündungen gekommen. Der Angeklagten werden mutmaßliche Fälle der gefährlichen Körperverletzung zwischen September 2018 und März 2019 vorgeworfen. 

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 23. Juli 2020 08:27 Uhr

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