Stieftochter sexuell missbraucht? Angeklagter schweigt

Stieftochter sexuell missbraucht? Angeklagter schweigt

Weil er seine Stieftochter mehrfach missbraucht haben soll, muss sich ein 36-Jähriger seit Montag vor dem Berliner Landgericht verantworten.

Statue der Justitia

© dpa

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.

Ihm werden vier mutmaßliche Taten in der Zeit von 2011 bis 2017 zur Last gelegt. Das Mädchen war laut Anklage bei dem ersten sexuellen Übergriff sechs oder sieben Jahre alt. Der Verteidiger erklärte zu Prozessbeginn, sein Mandant werde sich zunächst nicht zu den Vorwürfen äußern.
Zu den Übergriffen soll es Ermittlungen zufolge in der damaligen Wohnung der Familie im Stadtteil Hellersdorf gekommen sein. Dort habe der gelernte Maler und Lackierer mit der Stieftochter, deren Mutter und vier gemeinsamen Kindern gelebt. Die Anklage gegen den zuletzt arbeitslosen Mann lautet auf schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen. Für den Prozess sind drei weitere Verhandlungstage bis zum 24. August 2020 vorgesehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 20. Juli 2020 16:19 Uhr

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