Polizisten mit Reizgas besprüht und geschlagen

Polizisten mit Reizgas besprüht und geschlagen

Vier Polizisten sind bei zwei Vorfällen in Berlin angegriffen und verletzt worden. Am Sonntag soll ein 20-Jähriger zunächst seine Partnerin in Wilmersdorf attackiert und auf seiner Flucht einen 26 Jahre alten Bundespolizisten mit Reizgas besprüht haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Polizist hatte demnach die Hilferufe der Frau gehört und wollte ihr helfen. Weitere Polizisten nahmen den Angreifer wenig später fest, wobei er eine Beamtin laut Polizei am Knie verletzte. Der Mann hatte keinen Ausweis dabei, weswegen er von der Polizei zwecks Überprüfung in seine stark nach Cannabis riechende Wohnung begleitet wurde. Er gab zu, Drogen zu besitzen und übergab vier Cannabis-Tütchen an die Polizisten.

Dienstwaffe der Polizei

© dpa

Ein Beamter trägt die Dienstwaffe am Gürtel.

In der Nacht zu Montag erlitten zwei Polizisten nach einem Angriff durch einen 22-Jährigen Prellungen. Der Mann soll die Beamten laut Polizei in Kreuzberg geschlagen haben und aufgefordert haben, seinen 21-jährigen Freund in Ruhe zu lassen. Dieser soll zuvor eine Baustellenlampe beschädigt haben und wurde den Angaben nach deswegen von der Polizei festgehalten.
Immer wieder werden in der Hauptstadt Polizisten bei Einsätzen angegriffen. Erst am Samstag hatte ein 16 Jahre alter mutmaßlicher Dieb einen Gegenstand nach einem ihn verfolgenden Polizisten geworfen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. Mai 2020 16:47 Uhr

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