Steine auf früheres NS-Zwangsarbeitsamt geworfen

Steine auf früheres NS-Zwangsarbeitsamt geworfen

Ein 27-Jähriger hat in der Nacht auf Donnerstag mit mehreren Steinen Fensterscheiben eines Gebäudes in der Fontanepromenade in Berlin-Kreuzberg eingeworfen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, handelt es sich um das ehemalige «Berliner Zwangsarbeitsamt für Juden». Eine entsprechende Gedenktafel sei gut sichtbar am Gebäude angebracht. Zwei Zeugen hatten gegen 2.30 Uhr beobachtet, wieder der Mann Pflastersteine aufsammelte, gegen die Fensterscheiben warf und dann auf einem Fahrrad davonfuhr. Polizisten stellten den 27-jährigen Steinewerfer in der Nähe des Tatorts. Die Beamten vermuteten, dass er unter Medikamenteneinfluss stand und veranlassten einen Bluttest. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf

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Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 21. Mai 2020 12:45 Uhr

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