Innensenator: Gegen Drogenhandel langer Atem nötig

Innensenator: Gegen Drogenhandel langer Atem nötig

Der Kampf der Berliner Polizei gegen den massiven Drogenhandel und die Kriminalität im Görlitzer Park in Kreuzberg erfordert nach Einschätzung des Senats einen langen Atem.

Andreas Geisel spricht im Abgeordnetenhaus

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Innensenator Andreas Geisel (SPD) spricht im Abgeordnetenhaus.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte, mit der neuen Brennpunkteinheit der Polizei gebe es ein hochwirksames Instrument gegen die Kriminalität an bestimmten Orten in Kreuzberg, Neukölln, Mitte und Friedrichshain. Das gelte allerdings nur, «wenn wir das lange genug durchhalten», betonte er am 27. Januar 2020 im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses.

Polizei im Görlitzer Park knapp 3000 Arbeitsstunden geleistet

Seit Beginn des Jahres habe die Polizei ihre Präsenz im Görlitzer Park noch einmal deutlich erhöht, sagte Geisel. Knapp 3000 Arbeitsstunden hätten Polizisten vom 2. bis 20. Januar nur im Zusammenhang mit dem Park geleistet. Schon jetzt sei klar, die Dealer würden den erhöhten Druck als störend empfinden.

Brennpunkt- und Präsenzstreife soll auf 125 Polizisten steigen

Die neue sogenannte Brennpunkt- und Präsenzstreife der Polizei kümmert sich besonders um die Innenstadt-Orte mit viel Kriminalität. Bisher sind das 60 zusätzliche Polizisten, bis April soll die Zahl auf 125 Polizisten steigen. Sie sind zuständig für den Görlitzer Park, die Gegend um das Kottbusser Tor, den Alexanderplatz, den Hermannplatz und die Warschauer Brücke samt RAW-Gelände in Friedrichshain.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 27. Januar 2020 12:38 Uhr

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