Analyse: Organisierte Kriminalität in Berlin

Analyse: Organisierte Kriminalität in Berlin

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik stellen heute eine umfangreiche Analyse zur Organisierten Kriminalität (OK) in der Hauptstadt vor.

Barbara Slowik

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Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik.

In dem sogenannten Lagebild OK geht es um Bandenkriminalität vor allem in den Bereichen Drogenhandel, Einbruch und Diebstahl. Bekannt ist bereits, dass sich die meisten Berliner OK-Ermittlungen gegen russisch-eurasische Banden richten. Im Visier der Ermittler ist ebenfalls die Kriminalität von Rockern sowie arabischstämmigen Clan-Mitgliedern.

535 Ermittlungsverfahren der Polizeibehörden gegen Bandenkriminalität

Nach dem deutschlandweiten Lagebild 2018 des Bundeskriminalamtes (BKA) gab es 535 Ermittlungsverfahren der Polizeibehörden gegen Bandenkriminalität. Davon betrafen 59 Fälle Berlin. Damit lag Berlin auf dem dritten Platz hinter denen um ein Vielfaches größeren Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bayern.
Zum ersten Mal enthielt das Lagebild des Bundeskriminalamtes ein eigenes Kapitel zur sogenannten Clan-Kriminalität, die vor allem von Mitgliedern arabischstämmiger Familien ausgeht, aber auch von Großfamilien, die aus dem früheren Jugoslawien und der Türkei stammen.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 11. Dezember 2019 09:54 Uhr

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