Kinderpornografie-Ermittlungen: Datenträger werden geprüft

Kinderpornografie-Ermittlungen: Datenträger werden geprüft

Nach der Razzia gegen Betreiber und Nutzer einer kinderpornografischen Internetplattform werten die Ermittler zahlreiche Datenträger aus, um Beweise zu finden.

Eine Handpuppe

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Eine Handpuppe sitzt auf einer Liege in einem Untersuchungsraum in der Kinderschutzambulanz.

Bei den Verdächtigen seien umfangreiche Schriften und Spuren gesichert worden, sagte eine Sprecherin der federführenden Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am 19. November 2019. Ermittelt wird gegen neun Verdächtige. Sie stammen aus Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Hamburg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Zwei der Verdächtigen kommen aus dem Landkreis Offenbach und dem Landkreis Groß-Gerau. Ihre Verfahren betreue die hessische Generalstaatsanwaltschaft. Die übrigen Verfahren würden an die Staatsanwaltschaften in den anderen Bundesländern abgegeben.

Drahtzieher der im Darknet betriebenen Plattform ist aus Schwäbisch-Hall

Die Durchsuchungsaktion in der Woche zuvor erstreckte sich auch auf die Schweiz. Dort hätten drei Verdächtige identifiziert werden können. Festnahmen gab es nicht. Als Drahtzieher der im Darknet betriebenen Plattform «Tor Chat Directory» gilt ein Mann aus dem Landkreis Schwäbisch-Hall (Baden-Württemberg). Den in Frankfurt stehenden Server schalteten die Ermittler ab.
Das Blaulicht
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Kriminalität

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 19. November 2019 14:56 Uhr

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