Innensenator: Terrorverdächtiger arbeitete in Schule

Innensenator: Terrorverdächtiger arbeitete in Schule

Der in Berlin festgenommene Terrorverdächtige aus Syrien war an einer Grundschule in der Hauptstadt als Reinigungskraft beschäftigt.

Innensenator Andreas Geisel

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Andreas Geisel (SPD), Berliner Senator für Inneres und Sport, im dpa-Gespräch.

Zuvor habe er bis September 2019 im Berliner Bode-Museum gearbeitet, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am 19. November 2019. Über ein mögliches Anschlagsziel des Verdächtigen lägen keine Erkenntnisse vor. «Wir gehen davon aus, dass es eine beträchtliche Gefahr gab», so Geisel. In ausgewerteten Chatprotokollen sei es darum gegangen, möglichst viele Menschen zu töten.

Hinweis eines «befreundeten ausländischen Nachrichtendienstes»

Geisel zufolge hatten die Ermittler den Mann seit Anfang des Jahres im Visier. Seit drei Monaten sei er von Kräften des Landes- und des Bundeskriminalamtes rund um die Uhr observiert worden. Auf seine Spur seien die deutschen Sicherheitsbehörden nach einem Hinweis eines «befreundeten ausländischen Nachrichtendienstes» gekommen. Dieser habe Internet-Chats des Verdächtigen abgehört. Zur Frage, ob der Verdächtige Komplizen in Deutschland hatte, machte der Senator aus «ermittlungstaktischen Gründen» keine Angaben.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 19. November 2019 14:00 Uhr

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