Passantinnen attackiert: 21-Jähriger gesteht vor Gericht

Passantinnen attackiert: 21-Jähriger gesteht vor Gericht

Weil er zwei Passantinnen mit Faustschlägen erheblich verletzt haben soll, steht ein 21-Jähriger vor dem Berliner Landgericht.

Justitia vor Gericht

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Eine Statue der Göttin Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.

Der Angeklagte gab die Vorwürfe zu Prozessbeginn am 14. November 2019 zu. In beiden Fällen habe er «vollkommen überreagiert», hieß es in einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung. Er bereue sein Verhalten und bitte die Opfer um Entschuldigung.

Frau erlitt Schädelprellung und eine Nasenbeinfraktur

Der Angeklagte soll im März 2018 auf einem U-Bahnhof in Schöneberg eine junge Frau getreten und mit Faustschlägen traktiert haben. Als sie zu Boden ging, habe er seine Tritte fortgesetzt, so die Staatsanwaltschaft. Die Frau habe eine Schädelprellung und eine Nasenbeinfraktur erlitten.

63-Jährige erlitt eine Mittelgesichtsfraktur

Knapp einen Monat später habe der 21-Jährige auf einem Fußgängerüberweg im Stadtteil Wilmersdorf einer Passantin nach einem kurzen Wortwechsel einen wuchtigen Faustschlag in das Gesicht versetzt. Die damals 63-Jährige habe unter anderem eine Mittelgesichtsfraktur erlitten.

Psychiatrische Unterbringung möglich

Wegen Zweifeln an der Schuldfähigkeit des Angeklagten komme auch seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht, hieß es am Rande. Der Prozess wird am 21. November 2019 fortgesetzt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. November 2019 14:50 Uhr

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