Sturmgewehre im Busgepäck gefunden: Anklage gegen Schweden

Sturmgewehre im Busgepäck gefunden: Anklage gegen Schweden

Gegen einem Mann aus Schweden, der im Mai 2019 mit schweren Waffen im Gepäck in einem Fernbus gefasst wurde, ist in Berlin Anklage erhoben worden.

Polizei Blaulicht

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Polizeiwagen mit Blaulicht.

Es gehe um einen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, in einem am 12. November 2019 im Internet veröffentlichten Video. Der Mann kam mit dem Bus aus Serbien und wollte nach Schweden. Bei einer Kontrolle an der Autobahn entdeckte der Zoll am 18. Mai bei ihm zwei vollautomatische Kalaschnikow-Sturmgewehre, eine sogenannte Pumpgun und eine Pistole.

Der 24-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft

Er wurde festgenommen, wegen einer Panne aber wenig später wieder freigelassen. Irrtümlich ging es zunächst nur um einen Verstoß gegen das mildere Waffengesetz. Daher gab es keinen Haftbefehl. Der Mann reiste weiter nach Schweden, wurde dort festgenommen und dann ausgeliefert. Inzwischen sitzt der 24-jährige in Berlin in Untersuchungshaft. Warum der Verdächtige die Waffen nach Schweden schmuggeln wollte, ist nicht bekannt. Aus den Staaten des früheren Jugoslawiens werden immer wieder Gewehre und Pistolen aus den Beständen der verschiedenen Armeen in andere Länder Europas verkauft.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 13. November 2019 09:35 Uhr

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