Stieftochter missbraucht: 38-Jähriger gesteht vor Gericht

Stieftochter missbraucht: 38-Jähriger gesteht vor Gericht

Ein 38-Jähriger, der seine kleine Stieftochter missbraucht haben soll, hat vor dem Berliner Landgericht gestanden. Es sei zu mehreren sexuellen Übergriffen gekommen, gab der Angeklagte am 11. November 2019 zu Prozessbeginn zu.

Berliner Landgericht

© dpa

Das Amtsschild vom Landgericht Berlin ist am Gebäude vom Kriminalgericht Moabit zu sehen.

Er könne sich aus heutiger Sicht nicht mehr erklären, wie es dazu kommen konnte. Das Kind sei bei der ersten Tat neun Jahre alt gewesen. Dem Angeklagten werden zehn Fälle in der Zeit von Februar 2018 bis Mai 2019 zur Last gelegt. Als jahrelanger Lebensgefährte der Mutter habe der 38-Jährige eine vaterähnliche Rolle im Leben des Mädchens gespielt, heißt es in der Anklage. Auch nach der Trennung der Mutter von dem Mann im Dezember 2018 habe ihn das Kind mehrfach in seiner Wohnung in Köpenick besucht.

Prozess wird Mitte November fortgesetzt

Das Mädchen hatte sich nach rund sechs Monaten seiner Mutter anvertraut. Einen Tag später wurde der Angeklagte festgenommen. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Die Anklage treffe grundsätzlich zu, hieß es weiter in der Erklärung des Angeklagten. Er gehe allerdings von weniger Taten aus. Der Prozess wegen schweren sexuellen Missbrauchs wird am 18. November fortgesetzt.
Das Blaulicht
© dpa

Kriminalität

Von Dieben, Brandstiftern & Co.: Aktuelle Polizeimeldungen und Nachrichten über Verbrechen und Prozesse in Berlin. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 11. November 2019 14:43 Uhr

Weitere Polizeimeldungen