Vermummte zerstören 26 Autohaus-Scheiben

Vermummte zerstören 26 Autohaus-Scheiben

Drei Tage nach linksextremen Angriffen auf Polizisten in Berlin ist es zu massiven Sachbeschädigungen mutmaßlich wieder aus der linksradikalen Szene gekommen.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens

© dpa

Mindestens drei vermummte Täter zerstörten in der Nacht zu Mittwoch (06. November 2019) in Kreuzberg 26 Scheiben eines Autohauses, wie die Polizei mitteilte. Außerdem warfen die schwarz gekleideten Täter mit Farbe gefüllte Flaschen gegen das Haus in der Prinzessinenstraße und sprühten oder schrieben eine politische Parole an die Wand. Zeugen beobachteten das Geschehen.
Am Samstagabend war die Polizei bei einer Demonstration in Friedrichshain von linksextremen Teilnehmern mit Stein- und Flaschenwürfen angegriffen worden. Die Randalierer beschädigten in der Rigaer Straße, wo einige zum Teil besetzte Häuser stehen, auch Fahrzeuge und Bauzäune und später auch Scheiben eines Gebäudes der Bußgeldstelle. 19 Polizisten wurden verletzt, 16 von ihnen leicht durch Böller, Flaschen und Steine.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) veröffentlichte am Montag Fotos von stark beschädigten Polizeihelmen und schrieb, die Angreifer hätten «schwerste Verletzungen und sogar Menschenleben riskiert». Es gehe um «menschenverachtende Gewalt». Die verantwortlichen Politiker in Berlin sollten sich diese Helme ansehen. Wenn nichts gegen den «unbändigen Hass» geschehe, könnten Polizisten das mit dem Leben bezahlen.
Auf einer linksextremen Internetseite wurden die Angriffe gerechtfertigt als «Bereitschaft, auf drohende Räumungen auch militant zu antworten».
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 6. November 2019 10:46 Uhr

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