Denkmal für homosexuelle Emanzipationsbewegung beschädigt

Denkmal für homosexuelle Emanzipationsbewegung beschädigt

Der Gedenkort für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung in Moabit ist erneut beschädigt worden.

Blaulicht

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Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.

An den dortigen Gedenktafeln wurden Gesichter der darauf abgebildeten Persönlichkeiten zerkratzt, die zudem ausgebrannt wurden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Tafeln am Magnus-Hirschfeld-Ufer zeigen unter anderem Fotos der lesbischen Frauenrechtlerin Anita Augspurg und des Juristen Karl Heinrich Ulrichs. Eine entsprechende Anzeige ging am Montag (30. September 2019) ein. Der für politische Straftaten zuständige polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
Nach Angaben des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg gab es an dem Ort bereits mehrfach Beschädigungen. Geschäftsführer Jörg Steinert sagte, Vandalismus sei keine Bagatelle. Diese Straftaten zeugten von Hass und Respektlosigkeit.
Das Denkmal erinnert seit 2017 an die erste politische Bewegung von Homosexuellen, die Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin beginnt. Bereits mehrere Jahre zuvor wurden dort zwei Gedenktafeln aufgestellt.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 1. Oktober 2019 12:43 Uhr

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