Schlagringe bei Hausdurchsuchung: Prozess gegen Polizisten

Schlagringe bei Hausdurchsuchung: Prozess gegen Polizisten

Wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz muss sich ein Hauptstadt-Polizist heute vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten.

Kriminalgericht Moabit

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Bei einer Hausdurchsuchung bei dem Beamten waren im April nach Gerichtsangaben zwei Schlagringe entdeckt worden.
Nach Angaben von Ermittlern ist der 51-Jährige derselbe, gegen den seit längerem wegen einer tödlichen Crashfahrt ermittelt wird. Der Polizist wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft verdächtigt, alkoholisiert am Steuer eines Streifenwagens das Auto einer 21-Jährigen gerammt und sie dadurch tödlich verletzt zu haben.
Die Staatsanwaltschaft hatte dem «Tagesspiegel» gesagt, es gebe keinen Zusammenhang zwischen dem angeklagten Waffenbesitz und dem Verfahren zu dem tödlichen Unfall.
Zu der Kollision kam es im Januar 2018 nahe dem Alexanderplatz. Der Polizeiwagen soll mit überhöhter Geschwindigkei in das Auto der jungen Frau geknallt sein. Die Ermittlungen sind laut Staatanwaltschaft noch nicht abgeschlossen, eine Anklage gibt es noch nicht.
Der Fall hatte öffentlich Wellen geschlagen und war auch im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses erörtert worden. Erst im Herbst war bekannt geworden, dass eine im Januar 2018 im Krankenhaus genommene Blutprobe des Fahrers Alkohol enthielt, etwa eine Promille. Die Polizei hatte direkt nach dem Unfall keinen Test gemacht. Dies sei nur bei konkretem Verdacht möglich, hieß es.
Das Blaulicht
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Kriminalität

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 29. Juli 2019 08:39 Uhr

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