Innensenator kritisiert markierte Plätze für Dealer

Innensenator kritisiert markierte Plätze für Dealer

Berlins Innensenator Andreas Geisel hat die markierten Stehplätze für Drogendealer im Görlitzer Park, die bundesweit für Wirbel sorgen, kritisiert. «Ich gehe davon aus, dass der Vorschlag des Parkmanagers nicht aufgegriffen wird», sagte der SPD-Politiker am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg habe das Notwendige dazu auch gesagt.

Berlins Innensenator Andreas Geisel

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Berlins Innensenator Andreas Geisel. Foto: Monika Skolimowska/Archivbild

Geisel widersprach Vorhaltungen etwa der Opposition, der Rechtsstaat habe mit Blick auf den Drogenhandel in Berlin kapituliert. «Ich persönlich sage ganz deutlich, dass die Polizei Drogenhandel bekämpft, auch im Görlitzer Park.»
Die Situation rund um das Areal in Kreuzberg habe sich entgegen verbreiteten Vorurteilen «deutlich» verbessert. «Das kann man an der Polizeistatistik ablesen.» So sei etwa die sogenannte Begleitkriminalität zurückgegangen. Dies sei auch durch eine Verstärkung der Polizeipräsenz 2017 und eine dauerhafte Präsenz der Beamten vor Ort gelungen.
Verbessert habe sich die Situation auch durch flankierende Maßnahmen wie Toiletten. Parks und Grünflächen in der Stadt müssten für alle Berliner und ihre Besucher da sein, betonte Geisel.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 9. Mai 2019 13:00 Uhr

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