Mutmaßlicher Drogendealer nach Amokfahrt gestellt

Mutmaßlicher Drogendealer nach Amokfahrt gestellt

Berliner Zivilpolizisten haben einen mutmaßlichen Drogendealer nach einer Amokfahrt durch Friedenau dingfest gemacht. Der 43-Jährige hatte sich zuvor mit einem Auto aus dem Staub gemacht und keinerlei Aufforderungen zum Anhalten befolgt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die Beamten wollten bei ihm in der Albestraße zwei Haftbefehle wegen Wohnungseinbruchs und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vollstrecken.

Blick auf Motorhaube eines Polizeiautos

© dpa

Der Schatten eines Polizisten fällt auf ein Polizeiauto. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

Während der Verfolgungsjagd am frühen Freitagnachmittag querte der Tatverdächtige den Angaben zufolge eine bepflanzte Mittelinsel, bog in die Stierstraße ab und fuhr auf den Gehweg. Dort prallte er gegen einen geparkten Wagen, der durch die Wucht mit einem anderen abgestellten Pkw kollidierte. Anschließend setzte der 43-Jährige seine Flucht zu Fuß fort, wurde jedoch von den ihm nacheilenden Polizisten eingeholt und vorläufig festgenommen.
Bei der Durchsuchung des Mannes und des von ihm bewohnten Zimmers fanden sich laut Polizei 15 Kokaingefäße, ein Tütchen mit Cannabis, weitere Betäubungsmittel, «Händler-Utensilien», Diebesgut aus eine Wohnungseinbruch und Bargeld. Dazu kamen ein gefälschter Führerschein und ein Personalausweis, der dem Mann nicht gehörte. Gegen ihn ergingen mehrere Strafanzeigen sowie ein weiterer Haftbefehl.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 27. April 2019 17:30 Uhr

Weitere Polizeimeldungen