Polizei will Konzentration auf Innenstadt-Kriminalität

Polizei will Konzentration auf Innenstadt-Kriminalität

Die Berliner Polizei will sich konzentrierter und besser organisiert als bisher um die bekannten Orte mit viel Kriminalität kümmern.

Barbara Slowik

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Barbara Slowik, Polizeipräsidentin von Berlin, spricht bei einem Pressegespräch. Foto: Paul Zinken/Archiv

Diese derzeit sieben Orte mit einer Häufung von Verbrechen liegen in der östlichen Innenstadt, in Kreuzberg, Friedrichshain und Neukölln. Daher soll künftig für dieses Gebiet eine einzige Organisationseinheit, eine sogenannte Direktion, zuständig sein, wie Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Montag (04. März 2019) im Innenausschuss bei der konkreten Vorstellung der bereits bekannten Reformpläne erläuterte.
Bisher sind zwei verschiedene Direktionen (3 und 5) zuständig für die sieben kriminalitätsbelasteten Orte: Alexanderplatz, Görlitzer Park, Warschauer Brücke, Kottbusser Tor, Teile der Hermannstraße, Hermannplatz, ein Bereich der Rigaer Straße.
Die neue Innenstadt-Direktion erhält eine eigene Einsatztruppe als Brennpunkt- und Präsenzstreife für die schwierigen Orte und Gegenden am Alexanderplatz und in Kreuzberg und Neukölln. Bisher seien bei aktuellen Großeinsätzen dort immer wieder andere Hundertschaften eingesetzt worden, «ohne vertiefte Orts- und Personenkenntnisse», sagte Slowik. Die neue Truppe soll einen echten «Kiezbezug» haben und ständig in den gefährlichen Ecken sichtbar sein, wie auch Innensenator Andreas Geisel (SPD) erneut betonte.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. März 2019 14:08 Uhr

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