Jugendstaatsanwälte arbeiten ab sofort stadtweit nach Ortsprinzip

Jugendstaatsanwälte arbeiten ab sofort stadtweit nach Ortsprinzip

Die Berliner Justiz richtet sich bei der Bekämpfung von Jugendkriminalität nun in allen Bezirken nach dem Ortsprinzip aus.

Polizeibeamte durchsuchen einen Jugendlichen

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Polizeibeamte durchsuchen eine verdächtige Person.

Zum 01. März gelte stadtweit, dass der Wohnort eines beschuldigten Jugendlichen darüber entscheidet, welcher Staatsanwalt zuständig ist. Das teilte die Justizverwaltung am Freitag (01. März 2019) mit. Zuvor waren Staatsanwälte in allgemeinen Jugendabteilungen für bestimmte Anfangsbuchstaben von Verdächtigen zuständig.
Damit wird für die gesamte Stadt das Modell übernommen, das seit 2015 in Neukölln angewandt wird. Es war schon auf Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick ausgeweitet worden. Dabei habe sich eine «merkliche Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Verfahrensbeteiligten» gezeigt, so die Staatsanwaltschaft. Mit der Umstellung könnten Verfahrensabläufe vereinfacht und beschleunigt werden, erklärte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne). Jugendgerichte, Polizei und Jugendgerichtshilfe arbeiten bereits ortsbezogen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 1. März 2019 14:47 Uhr

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