Erneut weniger registrierte Straftaten in Berlin

Erneut weniger registrierte Straftaten in Berlin

Die Zahl der offiziell registrierten Verbrechen ist in Berlin zum dritten Mal in Folge leicht gesunken. Im vergangenen Jahr erfasste die Polizei 511 677 Straftaten.

Innensenator Andreas Geisel

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Innensenator Andreas Geisel.

Das waren 8760 weniger als im Jahr 2017, wie Innensenator Andreas Geisel (SPD) am 27. Februar 2019 sagte. Vor allem gab es demnach erneut weniger Einbrüche und Taschendiebstähle, weil die Polizei ihre intensiven Gegenmaßnahmen fortsetzte. Gleichzeitig nahm die Zahl der Angriffe auf Polizisten zu, ebenso die Internetkriminalität.

Kriminalstatistik gibt nur die registrierten Verbrechen wieder

Taten wie Morde, Überfälle, Einbrüche und Autodiebstähle werden zu einem sehr großen Teil statistisch erfasst, weil sich fast alle Opfer bei der Polizei melden. Die allermeisten Drogendelikte, Ladendiebstähle und Beleidigungen werden hingegen kaum registriert. Auch viele Körperverletzungen, sexuelle Belästigungen und Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern werden nicht entdeckt und tauchen deshalb in keiner Statistik auf. Die Kriminalstatistiken sind daher nur in bestimmten Bereichen aussagekräftig.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. Februar 2019 11:58 Uhr

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