Mann wegen Glaubens-Tattoo geschlagen und bedroht

Mann wegen Glaubens-Tattoo geschlagen und bedroht

Wegen eines religiösen Tattoos ist ein Mann in Neukölln geschlagen und mit einem Messer bedroht worden.

Hinweisschild eines Polizeireviers

© dpa

Bei dem Angriff sei der 27-Jährige mit einem 21-jährigen Begleiter in der Sonnenallee unterwegs gewesen, teilte die Polizei am Samstag (16. Februar 2019) mit. Zwei Männer hätten ihn wegen seiner religiösen Tätowierung angesprochen und aufgefordert, einer Bettlerin eine Spende zu geben.
Als er dies ablehnte, wurde der Mann laut Polizei von den Angreifern festgehalten und ins Gesicht geschlagen. Dabei wurde er leicht verletzt. Als der Angreifer ein Messer gezückt habe, habe sich der 27-Jährige mit seinem Begleiter in ein Geschäft gerettet und einen Notruf abgesetzt.
Die Polizei nahm einen 24-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Identität des zweiten Angreifers war zunächst unbekannt. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Der Festgenommene ist nach eigenen Angaben muslimischen Glaubens. Bei dem Angegriffenen handele es sich um einen Christen aus dem Irak, sagte die Sprecherin. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. Februar 2019 08:58 Uhr

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