Tödlich verletzter Fußballfan: Suche nach Täter läuft weiter

Tödlich verletzter Fußballfan: Suche nach Täter läuft weiter

Im Fall des getöteten Fußballfans in Prenzlauer Berg ist der Täter bisher nicht gefasst und der Hintergrund weiter unklar.

Ein Hinweisschild

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Bei der ermittelnden Mordkommission hat sich die Zahl der eingegangenen Hinweise inzwischen aber auf 26 erhöht, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch (13. Februar 2019) auf Anfrage sagte. Zur Qualität der Hinweise äußert sich die Behörde nicht.
Wie die Sprecherin weiter sagte, soll der Täter laut Zeugenaussagen auch homophobe Beleidigungen geäußert haben. Allerdings sei unklar, ob diese einen Bezug zum Opfer hatten. Der 19-Jährige hatte am Samstagnachmittag auf einem Supermarktparkplatz an der Stahlheimer Straße Ecke Wichertstraße mindestens eine Stichverletzung erlitten. Er starb später trotz einer Not-OP.
Nach Medienberichten sagten Zeugen der Tat auch, dass der Täter den 19-Jährigen angepöbelt habe, weil dieser Fan des 1. FC Union Berlin war. Die Polizei sah bisher aber keine Hinweise dafür - der junge Mann habe keine offen sichtbare Fan-Bekleidung getragen, lediglich einen Rucksack mit Vereinsemblem. Der 1. FC Union bekundete seine Trauer und sagte Veranstaltungen wie Fantreffs in dieser Woche ab.
Vom mutmaßlichen Täter gibt es eine sehr detaillierte Beschreibung: Gesucht wird laut Polizei ein Mann Anfang bis Mitte 20 mit dunklem Oberlippen- und Kinnbart. Er soll mit einem kniehohen grauen Hund und einer Begleiterin unterwegs gewesen sein. Der Verdächtige wurde als circa 1,70 Meter groß und eher muskulös beschrieben.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 13. Februar 2019 11:44 Uhr

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