Polizist rettet sich bei Autokontrolle mit Sprung

Polizist rettet sich bei Autokontrolle mit Sprung

Ein Berliner Polizist hat sich bei einer Verkehrskontrolle nur durch einen Sprung vor einem auf ihn zu haltenden Auto in Sicherheit bringen können. Dabei fielen auch Schüsse.

Blick auf das Hinweisschild eines Polizeireviers

© dpa

Der Wagen war Beamten einer Einsatzhundertschaft in der Nacht zum Sonntag (30. Dezember 2018) aufgefallen, weil er in Moabit nicht schräg zum Bürgersteig, sondern im 90-Grad-Winkel auf der Fahrbahn stand.
Die Polizisten fragten daraufhin die beiden im Auto sitzenden Männer nach ihren Personalien. Als sie anschließend das in der Berlichingenstraße stehende Fahrzeug durchsuchen wollten, baten dessen Insassen darum, vorher mit ihren Anwälten zu sprechen. Plötzlich habe der 37-jährige Fahrer den Motor gestartet und sei auf einen vor dem Wagen stehenden Polizisten zugefahren, teilte die Polizei am Sonntag mit.
Der Beamte sei zur Seite gesprungen und habe dann zwei Mal aus kurzer Distanz auf den Vorderreifen des Autos geschossen. Dies konnte die in Richtung Huttenstraße davonbrausenden Männer aber offensichtlich nicht aufhalten und sie entkamen. Der Polizist blieb den Angaben zufolge unverletzt, die Suche nach dem Fahrzeug verlief bisher erfolglos.
Erst kurz vor Weihnachten war ein Polizeibeamter bei einer Verkehrskontrolle in Neukölln angefahren worden. Mit einem Kollegen wollte er einen in zweiter Reihe parkenden Autofahrer überprüfen, als dieser unvermittelt Gas gab und einen der beiden Beamten anfuhr. Der Fahrer, der einem arabischstämmigen Clan angehören soll, entkam. Aus der Dienstpistole des angefahrenen Polizisten löste sich noch - ohne größere Wirkung - ein Schuss. Der Beamte erlitt Prellungen und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 31. Dezember 2018 09:20 Uhr

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