Mord und Selbstmord auf der Straße: Kripo sucht Motive

Mord und Selbstmord auf der Straße: Kripo sucht Motive

Zwei Tage nach einem rätselhaften Mord auf der Straße in Charlottenburg ermittelt die Polizei weiter zum Motiv des Täters und den Hintergründen.

Blaulicht eines Polizeifahrzeugs

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Neue Erkenntnisse wurden am Montag zunächst aber nicht verraten. Auch die Obduktionsergebnisse lagen noch nicht vor.
Ein 47-jähriger Mann war am Samstagabend (1. Dezember 2018) auf dem Heimweg von der Arbeit erschossen worden. Der Täter feuerte nach Medienberichten in der Rückertstraße mehrere Schüsse ab und traf sein Opfer in die Brust. Der 47-Jährige starb kurz darauf an seinen schweren Verletzungen. Danach erschoss sich der 60-jährige Schütze selbst.
Am Tatort in der Nähe der U-Bahn-Station Bismarckstraße in Charlottenburg, unweit der Deutschen Oper, hatten die Techniker der Kriminalpolizei am Samstagabend Spuren gesichert. Fotos von dort zeigten eine große Blutlache vor einem Hauseingang.
Das Opfer soll eine Familie hinterlassen. Er und der Schütze waren Deutsch-Albaner. Die Ermittlungen sollen nun zeigen, ob und woher sie sich kannten. Dazu wurden Zeugen und Verwandte der beiden Männer befragt.
Die Selbsttötung des Mörders deutet nicht auf einen Bezug zur organisierten Kriminalität hin. Ein Motiv könnte eher im privaten Bereich zu finden sein, möglicherweise in Form einer unglücklichen Liebesgeschichte.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 3. Dezember 2018 13:42 Uhr

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