Tankstellen-Überfall: Angeklagter schweigt

Tankstellen-Überfall: Angeklagter schweigt

Nach dem bewaffneten Überfall auf eine Tankstelle in Spandau im Februar hat sich einer der mutmaßlichen Täter vor dem Landgericht nicht äußern wollen.

Landgericht Moabit

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Der 23-Jährige soll ein Messer gezückt und rund 1200 Euro sowie Zigaretten im Wert von 1000 Euro geraubt haben. Laut Anklage hat er den Überfall mit einem Komplizen begangen, der bislang unbekannt ist. Ein damaliger Mitarbeiter der Tankstelle sagte zu Prozessbeginn am Dienstag, die maskierten Räuber hätten verlangt, dass er die Kasse öffne und anschließend Zigaretten in eine große Mülltüte packe.
Der Angeklagte war rund drei Monate nach dem Überfall festgenommen worden. Aufnahmen von Überwachungskameras sollen auf seine Spur geführt haben. Laut Anklage soll er ein langes Messer in der Hand gehalten und einen 26-jährigen Mitarbeiter der Tankstelle «unter verbalen Bedrohungen» aufgefordert haben, die Kasse zu öffnen. Die Anklage lautet auf besonders schweren Raub. Für den Prozess sind drei weitere Verhandlungstage bis zum 7. Dezember vorgesehen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 13. November 2018 16:35 Uhr

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