Neuer Prozess gegen Ku'damm-Raser ab 19. November

Neuer Prozess gegen Ku'damm-Raser ab 19. November

Ein illegales Autorennen mit tödlicher Folge auf dem Berliner Ku'damm beschäftigt am 19. November erneut die Justiz.

Justitita-Statue hält Waage

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Nach einem geplatzten, zweiten Prozess soll dann die neue Verhandlung beginnen, wie das Landgericht am Dienstag mitteilte. Die beiden als Raser angeklagten Männer im Alter von 29 und 27 Jahren sitzen demnach weiter in Untersuchungshaft.
Beide Männer sind seit Anfang März 2016 im Gefängnis. Sie sollen bei dem Rennen in der Nacht zum 1. Februar 2016 einen unbeteiligten 69-Jährigen totgefahren haben. Angeklagt ist wiederum Mord.
Das Berliner Landgericht hatte im Februar 2017 deutschlandweit zum ersten Mal in einem Raser-Fall lebenslange Haftstrafen wegen Mordes verhängt. Der Bundesgerichtshof (BGH) kassierte aber das Urteil, weil die Richter den Tötungsvorsatz als nicht ausreichend belegt ansahen.
Das Landgericht der Hauptstadt begann Mitte August ein zweites Mal zu verhandeln, kam aber wegen eines Befangenheitsantrages der Verteidigung gegen die drei Berufsrichter nicht weit. Ende August wurde der neu aufgelegte Mordprozess ausgesetzt. Das Gericht sah die Besorgnis der Befangenheit bei den Richtern der 40. Strafkammer.
Nun beginnt die Verhandlung vor einer anderen Strafkammer völlig neu, wie das Gericht weiter mitteilte. Für den Prozess wurden zunächst 20 Termine festgelegt.
Das Blaulicht
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 6. November 2018 16:19 Uhr

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