Missbrauchskandal: Neue Belege für Erzbistum Berlin

Missbrauchskandal: Neue Belege für Erzbistum Berlin

Die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche in Deutschland hat auch für das Erzbistum Berlin weitere Belege gebracht. Nach Angaben von Erzbischof Heiner Koch fanden sich seit dem Jahr 1946 in 1401 gesichteten Personalakten Hinweise auf 51 mutmaßliche Täter. Gesichtet worden seien die Akten von Diözesanpriestern, beim Bistum angestellten Ordenspriestern sowie Diakonen, sagte Generalvikar Manfred Kollig am Dienstag. Nicht in den Blick kamen Orden wie die Jesuiten, die in Berlin die Schule Canisius-Kolleg betreiben. Das Bekanntwerden des Skandals war dort im Jahr 2010 mit ins Rollen gekommen.

Pressekonferenz Erzbistum Berlin

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Manfred Kollig (r), Generalvikar im Erzbistum Berlin und Matthias Goy (l), Priester im Erzbistum Berlin. Foto: Arne Immanuel Bänsch

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 25. September 2018 17:20 Uhr

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