Reißzwecken auf Spielplatz: Ermittlungen gegen Unbekannt

Reißzwecken auf Spielplatz: Ermittlungen gegen Unbekannt

Auf einem Spielplatz in Prenzlauer Berg sind Reißzwecken im Buddelsand entdeckt worden. Eine Handvoll von ihnen sei auf dem Arnimplatz sichergestellt worden, teilte die Polizei am Montag mit.

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Verletzt wurde demnach niemand. Es werde wegen versuchter, gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt ermittelt. Laut «Tagesspiegel» handelt es sich bei dem Täter vermutlich um einen Kinderhasser. Der Spielplatz sei nach dem Fund am vergangenen Mittwoch (1. August) gereinigt worden und werde wieder genutzt, sagte eine Mitarbeiterin des Bezirksamtes Pankow der Deutschen Presse-Agentur.

Rasierklingen und Glasscherben müssen öfter eingesammelt werden

Es war nicht das erste Mal, dass Gefährliches auf öffentlichen Plätzen gefunden wurde. Mitte Juni lösten Rasierklingen auf einem Spielplatz in Zehlendorf bei Eltern Angst aus. Laut Bezirksamt Pankow gibt es drei, vier Fälle im Jahr, in denen Glasscherben oder Rasierklingen auf Spielplätzen eingesammelt werden müssen. «Reißzwecken sind neu», stellte die Mitarbeiterin fest. Laut dem «Tagesspiegel»-Newsletter «Checkpoint» waren im Februar auch Kinderhandschuhe ausgelegt worden, in denen Rasierklingen steckten.
Nicht nur einmal waren in Berlin auch mit Klingen, Nägeln oder Rattengift gespickte Köder sichergestellt worden, mit denen offensichtlich Hunde getötet werden sollten. Täter wurden bislang nicht gefasst.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 6. August 2018 14:00 Uhr

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