Christoffers warnt vor möglicher zweiter «Pegida-Stadt»

Christoffers warnt vor möglicher zweiter «Pegida-Stadt»

Brandenburgs Linke-Fraktionschef Ralf Christoffers hat nach den viel beachteten Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Ausländern im Januar in Cottbus den dortigen Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) kritisiert. Dieser habe zu spät reagiert und sei nicht präsent genug gewesen, sagte Christoffers am Dienstag vor Journalisten. Nun hoffe er, dass es gelinge, eine «zivilgesellschaftliche Gegenmacht» aufzubauen. Denn: «Die Gefahr, dass Cottbus zu einem zweiten Pegida-Standort wird, die ist da», warnte Christoffers.

Ralf Christoffers

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Ralf Christoffers. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv

Potsdam und auch andere Städte hätten es in der Vergangenheit vorgemacht, sagte der Linken-Politiker. Dort sei mit klaren politischen und parteiübergreifenden Aussagen eine Gegenöffentlichkeit zu fremdenfeindlichen Entwicklungen organisiert worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 13. März 2018 12:50 Uhr

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