Neukölln: Drei Männer wegen Raubüberfall vor Gericht

Neukölln: Drei Männer wegen Raubüberfall vor Gericht

Gegen drei Männer, die einen Bekannten in dessen Wohnung in Berlin-Neukölln ausgeraubt und misshandelt haben sollen, hat der Prozess vor dem Landgericht begonnen.

Richterhammer auf Buch mit Deutschen Gesetzen

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Richterhammer auf Buch mit Deutschen Gesetzen.

Die 26 bis 35 Jahre alten Angeklagten sollen den Geschädigten im Mai 2017 nach einer geselligen Nacht attackiert haben. Sie hätten den Wohnungsinhaber mit einem großen Messer sowie einer Schere bedroht und Geld gefordert, hieß es in der am Donnerstag verlesenen Anklage. Vor ihrer Flucht hätten sie den Mann mit Pfefferspray besprüht und geschlagen.

Angeklagte stehlen über 400 Euro

Zu der mutmaßlichen Tat war es laut Ermittlungen gekommen, als die Angeklagten am Morgen die Wohnung verlassen sollten. Nachdem der Geschädigte mit der Polizei drohte, habe ein 26-Jähriger ein großes Messer genommen und den Mann bedroht. Die Angeklagten sollen mehr als 400 Euro und zwei Mobiltelefone erbeutet haben.

Dritter Täter würgt Frau zur Ohnmacht

Einem 35-Jährigen wird zudem ein Angriff auf eine flüchtige Bekannte vorgeworfen. Er soll die Frau in ihrer Wohnung im Stadtteil Moabit bis zur Ohnmacht gewürgt haben. Mit ihrem Handy sowie einem Laptop sei der Angeklagte geflohen.
Ob sich die Angeklagten zu den Vorwürfen äußern werden, blieb zu Prozessbeginn offen. Die Verhandlung wird am 8. Dezember fortgesetzt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Dezember 2017 14:18 Uhr

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