Eisbären-Coach lobt Ancicka: «Schulden ihm eine Menge»

Eisbären-Coach lobt Ancicka: «Schulden ihm eine Menge»

Die Eisbären Berlin dürfen Weihnachten als Spitzenreiter der Deutschen Eishockey Liga (DEL) feiern. Das mühsame 4:3 gegen das neue Tabellenschlusslicht Schwenninger Wild Wings am Abend vor dem Fest war allerdings wenig glanzvoll. So lobte Trainer Serge Aubin vor allem seinen erst 20 Jahre alten Torhüter: «Tobias Ancicka war herausragend», sagte der Kanadier. «Wir schulden ihm eine Menge. Er war da, wenn wir ihn brauchten.»

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Ein Eishockeyspieler spielt den Puck.

Positiv hervorheben mochte Aubin ansonsten lediglich den «großen Treffer», mit dem Kapitän Frank Hördler das Spiel im Schlussdrittel entschieden hatte, und die Tatsache, dass sich seine Spieler am Ende «durchkämpfen» und die drei Punkte über die Zeit bringen konnten.
Angesichts der vielen Fehler in den ersten vierzig Minuten hatte der Coach hingegen einiges zu bemängeln, etwa den frühen Rückstand nach nur 44 Sekunden. «Dass wir gleich im ersten Wechsel ein Tor kassiert haben, hat uns ein bisschen zurückgeworfen», räumte der Kanadier ein. Zudem monierte er, dass beide Gegentreffer im zweiten Drittel aus Fehlpässen im Aufbauspiel resultierten: «Da ist es egal, gegen wen man spielt - dafür zahlt man den Preis», betonte Aubin.
Nach vier Spielen innerhalb von sieben Tagen können die Berliner nun nur an Heiligabend kurz durchschnaufen und mit ihren Familien feiern: Bereits am ersten Weihnachtsfeiertag wird wieder trainiert, schließlich steht am Sonntag schon das nächste Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven an (14.00 Uhr/Magentasport). «Jetzt nutzen wir die anderthalb Tage, um uns auszuruhen», sagte Aubin.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 24. Dezember 2021 10:14 Uhr

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