Neue Bildungssenatorin: Verbeamtung wichtigstes Projekt

Neue Bildungssenatorin: Verbeamtung wichtigstes Projekt

Die designierte Berliner Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD) hat bekräftigt, dass sie die Verbeamtung der Lehrkräfte für die wichtigste Reform der kommenden Legislatur hält.

Designierte Bildungssenatorin Busse

© dpa

Astrid-Sabine Busse bei der Vorstellung der zukünftigen Senatorinnen und Senatoren der SPD.

«Als Schulleiterin weiß ich, wie schwer es ist, gutes Personal zu finden – und ich selbst musste zusehen, wie jedes Jahr gute Lehrerinnen und Lehrer unsere Schule verlassen haben, weil sie bei uns nicht verbeamtet werden konnten», sagte Busse, die bislang selbst Schulleiterin war, der «Berliner Zeitung» (21. Dezember 2021). «Sie sind nun mal das A und O einer guten Schule.»
Die Grundbildung der Schüler zu verbessern, sei für sie ein weiteres Herzensanliegen. «Unsere Kinder müssen erst einmal gut lesen, schreiben und rechnen lernen, dann können sie später auch Informatiker werden», sagte Busse.
Auf die Frage, ob sie erneute Schulschließungen in Berlin verhindern werde, antwortete sie: «Es wäre verfrüht, so etwas zu sagen. Wir wissen nicht, was Omikron noch alles mit uns anstellt. Aber ich weiß natürlich, wie viel auf dem Spiel steht für die Kinder, wenn die Schulen geschlossen werden.» Sie sei sehr für das Ende der Maskenpflicht gewesen und habe einsehen müssen, dass es nötig war, sie wieder einzuführen.
Die designierte Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat sie dem Interview zufolge erst vor wenigen Tagen gefragt, ob sie den Posten übernehmen wolle. Ihre beiden Staatssekretäre habe sie am Morgen, als die SPD-Senatoren bekanntgegeben wurden, zum ersten Mal gesehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 21. Dezember 2021 08:54 Uhr

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