Schulleiterverband begrüßt Impfungen für Kinder

Schulleiterverband begrüßt Impfungen für Kinder

Der für Mitte Dezember geplante Start von Corona-Impfungen in Berlin für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ist aus Sicht von Berliner Schulleitern der richtige Schritt.

Corona-Impfung für Kinder

© dpa

Ein Pflaster klebt auf den Arm eines Mädchens, nachdem es gegen das Covid19-Virus geimpft wurde.

«Vor einem Vierteljahr hätte ich gesagt, lieber noch nicht, aber jetzt begrüße ich das», sagte die Vorsitzende des Interessenverbands Berliner Schulleitungen (IBS), Astrid-Sabine Busse, am 8. Dezember 2021 der Deutschen Presse-Agentur. Busse, selbst Leiterin einer Grundschule in Neukölln, wies in dem Zusammenhang auch auf die von der Weltgesundheitsorganisation als «besorgniserregend» eingestufte Omikron-Variante des Coronavirus hin, die inzwischen in Berlin mehrfach nachgewiesen wurde.
Busse hält auch die Pläne der Gesundheitsverwaltung für richtig, Kinderimpfungen in Schulen möglich zu machen. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hatte am Dienstag angekündigt, derzeit würden geeignete Schulen gesucht. Auch ihre Grundschule sei angefragt worden, sagte Busse. «Wir hatten bei uns auch schon mal Wochenendimpfaktionen in der Turnhalle mit großem Erfolg, aber für Erwachsene», so die Schulleiterin. Organisatorisch seien auch Impfungen für Kinder machbar: «Da muss man aber sehr genau planen, wenn es parallel zum Schulbetrieb sein soll. Aber es könnte ja auch Sonnabend, Sonntag sein», sagte Busse.
Busse kann auch der Absicht der Gesundheitsverwaltung, in den Weihnachtsferien sowohl in den Impfzentren als auch in den Schulen Impftermine anzubieten, einiges abgewinnen: «Die Idee ist schon richtig.» Für das Virus gebe es keine Feiertage, sagte Busse. «Und die Lehrkräfte müssen nicht anwesend sein. Die impfen ja nicht, das machen die Profis.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 8. Dezember 2021 13:11 Uhr

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