Verdi ruft zu insgesamt achttägigem Warnstreik bei AWO auf

Verdi ruft zu insgesamt achttägigem Warnstreik bei AWO auf

Die rund 2000 Beschäftigten der Berliner Arbeiterwohlfahrt (AWO) sind ab heute zu einem insgesamt achttägigen Warnstreik aufgerufen. «Trotz der Warnstreiks im September 2021 und der leichten Verbesserung des Gesamtangebots der Arbeitgeber sind wir noch immer viel zu weit vom Niveau des Tarifvertrages der Länder entfernt», teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Der Warnstreik soll bis zum kommenden Freitag gehen, das Wochenende sowie die Nachtdienste sind von den Aktionen ausgenommen.

Logo der Arbeiterwohlfahrt (AWO)

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Das Logo der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Vom Streik betroffen seien unter anderem Kitas sowie Beratungs- und Betreuungseinrichtungen der AWO, teilte Verdi weiter mit. «Betroffene Eltern sind bereits über Elternbriefe über den Warnstreik und die damit verbundenen Einschränkungen bzw. Schließungen informiert worden.»
Die Gewerkschaft fordert eine schrittweise Anhebung der Entgelte auf das Niveau des Länder-Tarifvertrags. In einem ersten Schritt soll die Bezahlung noch in diesem Jahr auf mindestens 98 Prozent dieses Tarifniveaus angehoben werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. November 2021 04:01 Uhr

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