Tarifeinigung im Berliner Gastgewerbe: mehr Geld

Tarifeinigung im Berliner Gastgewerbe: mehr Geld

Im Berliner Gastgewerbe können sich viele Beschäftigte über mehr Geld freuen: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Hotel- und Gaststättenverband haben sich auf einen Tarifabschluss geeinigt, wie beide Seiten am Montag mitteilten. Demnach erhalten die untersten beiden Tarifgruppen ab dem 1. Januar einen Stundenlohn von 12 Euro und damit 13,5 beziehungsweise 9,4 Prozent mehr als bislang.

Restaurant

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Gäste sitzen im Außenbereich eines Restaurants.

Der Stundenlohn für die höhere Tarifgruppe 4 soll ab demselben Zeitpunkt auf 12,50 Euro erhöht werden. Zum Oktober des kommenden Jahres erhalten zudem alle Tarifgruppen noch einmal 10 Prozent mehr. Der neue Vertrag gilt laut Dehoga für 18 Monate bis Ende Juni 2023.
Der Geschäftsführer der NGG Berlin-Brandenburg, Sebastian Riesner, bezeichnete die Einigung am Montag als «akzeptabel». «Es ist ein Zeichen nach Corona an die Beschäftigten, die noch verblieben sind», sagte er. «Allerdings hätten wir uns natürlich noch deutlich größere Schritte gewünscht.»
Es sei vor allem wünschenswert gewesen, dass der Vertrag allgemeinverbindlich wäre. In Berlin sind nach NGG-Angaben etwa 80 Prozent der Beschäftigten nicht tarifgebunden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 8. November 2021 16:58 Uhr

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