33 Fälle der Virus-Variante aus Indien nachgewiesen

33 Fälle der Virus-Variante aus Indien nachgewiesen

Die zuerst in Indien entdeckte und als hoch ansteckend geltende Variante des Coronavirus ist inzwischen 33 Mal in Berlin nachgewiesen worden.

Corona-Test

© dpa

Ein Arzt hält einen Coronavirus-Test in den Händen.

Das teilte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung am 21. Mai 2021 auf Anfrage mit. Verlässliche Angaben, wie sich der Anteil der wissenschaftlich als B.1.617 bezeichneten Variante in Berlin entwickeln werde, seien nicht möglich. «Insgesamt steht diese Variante aufgrund ihres hohen Ausbreitungspotenzials unter besonderer Beobachtung», erklärte der Sprecher. «Die Fallzahlen dürften sich erhöhen.»
Bis (Mittwoch) 19. Mai 2021 waren für Berlin 28 Fälle bekannt geworden. Ein Teil von ihnen wird nach Angaben der Gesundheitsverwaltung mit Reisen in Verbindung gebracht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die Variante aus Indien kürzlich als besorgniserregend eingestuft. Das gilt ebenfalls für die Mutanten, die in Großbritannien (B.1.1.7), Brasilien (P.1) und Südafrika (B.1.351) entdeckt wurden. In Deutschland hat sich in den vergangenen Monaten B.1.1.7 durchgesetzt; in Großbritannien weitet sich die B.1.617-Variante weiter aus. Am Mittwoch waren fast 3000 Fälle bekannt, 28 Prozent mehr als am Montag.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 21. Mai 2021 15:14 Uhr

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