Corona: Charité reduziert Zahl der planbaren Eingriffe

Corona: Charité reduziert Zahl der planbaren Eingriffe

Wegen steigender Patientenzahlen in der dritten Corona-Welle schränkt Berlins große Universitätsklinik Charité künftig wieder den übrigen Klinikbetrieb stark ein.

"Charité" Schriftzug

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Das Bettenhaus der Berliner Charite.

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Ab kommender Woche würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder vermehrt in Covid-19-Bereichen eingesetzt, planbare Eingriffe würden zurückgefahren, teilte der für die Krankenversorgung zuständige Vorstand Martin Kreis am Donnerstag (08. April 2021) mit. «Wir rechnen mit einer erneut starken Arbeitsbelastung unserer Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte.» Notfälle und zeitkritische Eingriffe sollen von der Regelung vorerst ausgenommen bleiben.

Auslastung der Intensivbetten nähert sich der kritischen Schwelle von 25 Prozent

Die Charité versorgt in Berlin vorrangig Betroffene mit schweren Covid-19-Verläufen. Sie hatte bereits von Mitte Dezember bis Ende Januar ein Notfallprogramm gefahren, um die Patientenzahlen zu bewältigen. Seit Mitte März steigt bundesweit die Zahl der Intensivpatienten mit Covid-19 wieder deutlich an, auf nun mehr als 4400. In Berlin nähert sich die Auslastung der Intensivbetten mit dieser Art von Erkrankten wieder der als kritisch definierten Schwelle von 25 Prozent an. Als Nadelöhr bei der Versorgung gilt vor allem die Verfügbarkeit von Pflegepersonal.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 8. April 2021 12:32 Uhr

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