SPD-Gesundheitspolitiker: Berlin muss die Notbremse ziehen

SPD-Gesundheitspolitiker: Berlin muss die Notbremse ziehen

Aus Sicht des Berliner SPD-Abgeordneten Thomas Isenberg führt an einer Rücknahme bisheriger Lockerungen der Corona-Maßnahmen kein Weg vorbei. «Im Licht der massiven dritten Welle muss in Berlin die Notbremse gezogen werden», sagte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus am Samstag. «Das nicht zu tun, wäre ignorant. Da gäbe es nichts schönzureden.»

Berlins SPD-Gesundheitspolitiker Thomas Isenberg

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Berlins SPD-Gesundheitspolitiker Thomas Isenberg.

Der Berliner Senat will am Samstagnachmittag über die künftigen Corona-Maßnahmen beraten und entscheiden. Unter anderem geht es dabei auch um die sogenannte Notbremse. Bund und Länder hatten sie Anfang März vereinbart: «Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen in einem Bundesland oder einer Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft (Notbremse).»
Wie das im Detail umgesetzt wird, ist noch offen. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hatte in einer Regierungserklärung am Donnerstag im Abgeordnetenhaus gesagt, er halte es für keinen gangbaren Weg, wieder alles zurückzudrehen, was in den letzten Wochen an Möglichkeiten und Freiheiten erkämpft worden sei.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 27. März 2021 12:25 Uhr

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