Kunst- und Kultur: Mero-Halle im Spreepark wird umgebaut

Kunst- und Kultur: Mero-Halle im Spreepark wird umgebaut

Auf dem stillgelegten Vergnügungsareal Spreepark in Berlin-Treptow beginnen an diesem Dienstag weitere Sanierungsarbeiten. Die Mero-Halle soll bis 2024 zu einem Kunst- und Kulturraum umgewandelt werden, wie das Unternehmen Grün Berlin mitteilte. Zur Zeit des «Kulturparks Plänterwalds» in der DDR beherbergte sie ein Restaurant. Bis Ende März sollen die maroden Teile des Hallendachs abgebaut werden. Die Tragwerkskonstruktion wird saniert. Ziel ist ein Freiluft-Veranstaltungsort.

Der Spreepark war der einzige große Vergnügungspark im Osten. Er war 1969 eröffnet worden. 2001 wurde der Park geschlossen, das Gelände verfiel. 2014 kaufte der Berliner Liegenschaftsfonds den Spreepark. Grün Berlin arbeitet an einem Neustart 2022. Zwei Jahre später soll sich zur Eröffnung des Kernbereichs auch das Riesenrad wieder drehen. Die Sanierungskosten liegen voraussichtlich bei vier Millionen Euro.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 7. März 2021 10:39 Uhr

Weitere Meldungen