Ausschuss bewilligt 4,4 Millionen Euro für Spreepark-Projekt

Ausschuss bewilligt 4,4 Millionen Euro für Spreepark-Projekt

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat mehr als 4,4 Millionen Euro für Sanierungsprojekte im alten Spreepark in Berlin-Treptow bewilligt.

Spreepark

© dpa

Das Riesenrad im Spreepark wird für die Sanierung abgebaut.

Mit 1,44 Millionen Euro davon soll das Riesenrad restauriert werden, wie mehrere Bundestagsabgeordnete am 03. März 2021 mitteilten. Weitere 3 Millionen Euro sind für die Sanierung der Werkhalle sowie für die Umnutzung zu einem Kulturzentrum gedacht. Die Mittel stammen demnach aus dem Bundesprogramm «Sanierung kommunaler Einrichtungen». Insgesamt fließen davon rund 7,5 Millionen Euro in vier Berliner Projekte.

Vier Berliner Projekte werden gefördert

«Trotz dieses Erfolgs für die vier Projekte und für Berlin blicke ich mit etwas Nachdenklichkeit auf die Tatsache, dass aufgrund von Formfehlern in den Anträgen der Senatsverwaltung für Inneres und Sport es 11 Projekte nicht bis in die endgültige Auswahl geschafft haben», teilte der CDU-Bundestagsabgeordnete, Klaus-Dieter Gröhler, am Dienstag mit. SPD-Landeschefin Franziska Giffey begrüßte die Förderung: «Der Spreepark wird endlich aus dem Dornröschenschlaf geweckt und es ist gut, dass auch Bundesmittel dafür fließen werden», teilte sie mit.

Liegenschaftsfonds treibt den Neustart des Spreeparks voran

Der «Kulturpark Plänterwald» war einst der einzige große Vergnügungspark im Osten. Er war 1969 zum 20. Geburtstag der DDR eröffnet worden. Nach dem Mauerfall endete der Neustart eines Rummelbetreibers mit Millioneninvestitionen im Chaos. 2001 wurde der Park geschlossen, das Gelände verfiel zusehends. 2014 kaufte der Berliner Liegenschaftsfonds den Spreepark in Treptow zurück. Seitdem wird am Neustart getüftelt.

Rote Riesenrad als Markenzeichen des Spreeparks

Das rote Riesenrad ist von der Spree aus zu sehen und wurde nach Angaben der Grün Berlin GmbH als Nachfolger einer kleineren Konstruktion noch 1989 kurz vor dem Ende der DDR aufgebaut. Schon Anfang Januar dieses Jahres haben die Abbauarbeiten des Rads begonnen. Die Teile sollen danach untersucht und ab 2023 saniert werden. Größere Teile sollen geröntgt werden. Die veranschlagten Kosten für die Sanierung: vier Millionen Euro.
Labor.jpg
© pcrberlin

Express Corona-Testzentrum Berlin (PCR)

Am U-Bahnhof (U7) Innsbrucker Platz (Autobahn A100) in der Innsbrucker Straße 25 im Stadtteil Schöneberg erhalten Sie PCR-Tests für 65 Euro und PCR-Express-Tests für 99 Euro. Antigen-Antikörpertests gibt es für 39 Euro: Ergebnis nach 15 Minuten. mehr

Sprayer im Mauerpark
© dpa

Berlin für Abenteurer

Abenteuer in Berlin suchen und finden: Ungewöhnliche Orte, neue Perspektiven und unvergessliche Erlebnisse in Berlin. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. März 2021 08:51 Uhr

Weitere Meldungen