Sondersitzung des Abgeordnetenhauses zur Corona-Krise

Sondersitzung des Abgeordnetenhauses zur Corona-Krise

Das Berliner Abgeordnetenhaus kommt heute zu einer Sondersitzung zur Corona-Pandemie zusammen. Konkret wollen die Abgeordneten über die Verlängerung des Lockdowns bis 7. März und die entsprechend aktualisierte Infektionsschutzverordnung des Landes debattieren.

Sondersitzung im Abgeordnetenhaus Berlin

© dpa

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller spricht bei einer Abgeordnetenhaus-Sondersitzung.

Ein im Januar beschlossenes Gesetz gibt dem Abgeordnetenhaus bei der Politik des Senats zur Eindämmung der Corona-Pandemie mehr Mitspracherechte. Das Parlament kann Änderungen an Verordnungen verlangen.
Am Donnerstag hatte der Senat die Verlängerung des Corona-Lockdowns um drei Wochen bis 7. März beschlossen. Viele Geschäfte, Gaststätten sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben damit zur Eindämmung der Pandemie zu. Eine Ausnahme gibt es für Friseure: Sie dürfen bereits ab 1. März wieder loslegen.
Mit einer schrittweisen Öffnung der Schulen geht es bereits am 22. Februar los. Für Schüler der Klassenstufen 1 bis 3 ist dann Wechselunterricht in halber Klassengröße geplant. Sie werden also in geteilten Lerngruppen abwechselnd in der Schule und mit Hilfe digitaler Lösungen zu Hause unterrichtet. Auch der Kita-Betrieb wird ab 22. Februar wieder schrittweise hochgefahren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 14. Februar 2021 02:05 Uhr

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