Pomerania-Kommunen für Projektfonds in Corona-Zeiten geehrt

Pomerania-Kommunen für Projektfonds in Corona-Zeiten geehrt

Die Kommunalgemeinschaft Pomerania wird für ihre grenzübergreifende Arbeit in der Corona-Pandemie geehrt. Die Gemeinschaft aus Kommunen und Kreisen in Vorpommern, Ostmecklenburg und Nordbrandenburg erhält den Kommunalpolitischen Hauptpreis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung (Leipzig), wie die Stiftung am Donnerstag mitteilte. Anlass der Ehrung ist ein Aufruf aus dem Mai 2020, bei dem sich Initiatoren von Kleinprojekten melden konnten, um deutsch-polnische Vorhaben unter Corona-Bedingungen umzusetzen. Bewilligt wurden 89 Projekte für EU-Förderungen von insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro. Davon kommen 59 Projekte aus Polen.

Der innovative Ansatz fördere Aktivitäten, die der Überwindung der Pandemie-Folgen dienen. Wegen der Einschränkungen waren die sonst üblichen grenzüberschreitenden Begegnungen zum Erliegen gekommen. Die Projekte widmen sich unter anderen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus und Modellvorhaben bei der Online-Bildung. Die Kommunalgemeinschaft teile sich den ersten Platz mit der Stadt Essen. Der Preis soll vor allem nachahmenswerte kommunalpolitische Beispiele bekanntmachen. Beide Erstplatzierte bekommen zudem je 1000 Euro. Der Preis soll später überreicht werden.
Die Stiftung wurde nach dem ehemaligen Leipziger Oberbürgermeister Carl Goerdeler (1884-1945) benannt, der im Zusammenhang mit dem gescheiterten Attentat auf Hitler 1945 in Berlin hingerichtet wurde.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. Februar 2021 16:58 Uhr

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