Impf-Terminvereinbarung klappt oft nicht beim ersten Anruf

Impf-Terminvereinbarung klappt oft nicht beim ersten Anruf

Das Vereinbaren von Terminen für die Berliner Impfzentren klappt oft nicht beim ersten Anruf. Das räumte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci ein. Grundsätzlich funktioniere das System aber.

Ein Mann hält einen Telefonhörer in der Hand

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Ein Mann hält einen Telefonhörer in der Hand.

«Wir haben bisher in unserem Callcenter 95 000 Anrufe gehabt», sagte die SPD-Politikerin am Montag (18. Januar 2021) im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. Der Spitzenwert habe bei 19 000 Anrufen pro Tag gelegen. «Im Durchschnitt ist die Wartezeit 1,17 Minuten gewesen.» Bisher seien mehr als 49 000 Termine gebucht worden. «Das heißt nicht, dass es nicht zu bestimmten Stoßzeiten mal eng wird mit Buchungen», sagte Kalayci.

Über 550 Beschäftigte in Callcenter für Impfzentren

«Dass man nicht sofort durchkommt, sondern zweimal anrufen muss oder dreimal je nach Stoßzeit, wann man anruft, ist normal», sagte die Senatorin. «Aber wir haben zurzeit Termine buchbar in der Arena, in der Messe nicht mehr.» Der Kalender werde schrittweise geöffnet für Termine bis Ende März. «Je mehr Impfdosen wir bekommen, umso mehr Termine können vereinbart werden», sagte Kalayci. «Wir haben unser Callcenter sehr gut ausgestattet und zwar vom ersten Tag an. Wir haben über 550 Beschäftigte in unserem Callcenter.» Unter anderem aus der Opposition hatte es den Hinweis auf Schwierigkeiten bei Terminvereinbarungen und auf lange Wartezeiten in der Hotline gegeben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 18. Januar 2021 13:15 Uhr

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