Seit Corona-Ausbruch mehr als 100 000 Berliner infiziert

Seit Corona-Ausbruch mehr als 100 000 Berliner infiziert

Mehr als 100 000 Berlinerinnen und Berliner haben sich seit Ausbruch der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der gemeldeten Infektionen stieg am Dienstag gegenüber dem Vortag um 1235 auf 100 771, wie aus dem täglichen Lagebericht des Senats hervorgeht. 82 025 Betroffene gelten als genesen. Jedoch sind auch 1390 Berlinerinnen und Berliner an oder mit Corona gestorben.

Cornavirus - FFP3 Atemschutzmasken

© dpa

Eine FFP3 Atemschutzmaske liegt auf einem Tisch im Sonnenschein.

Die Lage auf den Intensivstationen der Stadt bleibt angespannt. 445 Covid-19-Patienten werden dort behandelt, die meisten davon müssen beatmet werden. 35 Prozent der Intensivbetten sind damit mit Corona-Patienten belegt - die kritische Schwelle hatte das Land eigentlich bei 25 Prozent gelegt.
Maßgeblich für viele politische Entscheidungen im Kampf gegen die Seuche ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz. Sie gibt an, wieviele Menschen je 100 000 Einwohner sich in den vergangenen Tagen infiziert haben. Für Berlin gibt der Senat sie mit 131,8 an. Bundesweit bezifferte das Robert-Koch-Institut (RKI) sie am Montag auf 139. Vor Weihnachten hatte der Wert in Berlin deutlich über 200 gelegen.
Die Daten sind jedoch schwer zu vergleichen. Um Weihnachten und den Jahreswechsel wurden Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt. In Berlin gab es in der letzten Jahreswoche 2020 ein Drittel weniger Labortests. 15,6 Prozent der Tests fielen positiv aus, so viele wie nie.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 5. Januar 2021 17:01 Uhr

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