Müller zum Impfstart: Licht am Ende des Tunnels

Müller zum Impfstart: Licht am Ende des Tunnels

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat den Start der Impfungen gegen das Coronavirus begrüßt.

Michael Müller (SPD)

© dpa

«Das ist ein Licht am Ende des Tunnels nach diesem schweren Jahr der Corona-Pandemie», sagte Müller laut Mitteilung am Sonntag (27. Dezember 2020). Dass die Wissenschaft schon nach knapp einem Jahr einen Impfstoff entwickeln konnte, sei eine beeindruckende Leistung.

Mobile Impfteams seit Sonntagfrüh im Einsatz

«Auch wenn wir noch eine gewisse Zeit mit der Corona-Pandemie leben müssen, ist es wichtig, dass wir jetzt schon die gefährdetsten Gruppen unserer Gesellschaft schützen können», so Müller. In der Hauptstadt wurden zuerst drei Bewohnerinnen eines Steglitzer Pflegeheims von einem mobilen Team geimpft. Die Seniorinnen sind alle über 100 Jahre alt. Am Nachmittag ging zudem das erste stationäre Impfzentrum mit 80 Kabinen in Treptow an den Start.
Die Impfungen seien ein elementarer Baustein zur Bekämpfung der Pandemie, unterstrich der SPD-Politiker. Er hoffe, dass möglichst viele Berlinerinnen und Berliner dieses kostenfreie und freiwillige Angebot nutzten, sobald der Impfstoff zur Verfügung steht.

Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin

In den nächsten Monaten müssten aber alle weiter und entschlossen die Abstands- und Hygieneregeln einhalten. «Die Pandemie ist mit Beginn der Impfungen nicht beendet, die Auslastung der Intensivstationen bereitet mir weiterhin große Sorge und wir müssen zusammen dafür sorgen, dass die Pandemie sich nicht weiter ausbreitet», appellierte Berlins Regierungschef.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 28. Dezember 2020 08:21 Uhr

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