Streit um «Keinohrhasen» vor Gericht

Streit um «Keinohrhasen» vor Gericht

Die Drehbuchautorin Anika Decker könnte am heutigen Dienstag erfahren, ob sie Einblick in die Einnahmen von Til Schweigers Kinohits «Keinohrhasen» und «Zweiohrküken» bekommt.

Anika Decker und Til Schweiger

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Decker und Schweiger mit dem Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises für «Keinohrhasen».

Am Berliner Landgericht ist dazu ein Verkündungstermin geplant, die Parteien müssen dazu nicht erscheinen. Es geht bei der sogenannten Stufenklage zunächst um die Offenlegung der Einnahmen der Produktionsfirma Barefoot Films und des Verleihs Warner Bros. durch die verschiedenen Auswertungsbereiche - also etwa DVD, Pay-TV und Streamingdienste.
Sollte sich Decker durchsetzen, könnte es im nächsten Schritt um die Frage der angemessenen Vergütung gehen. Wellen schlug die Klage durch einen Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» («FAS»). Vorab wollten sich die beteiligten Parteien auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht zu dem Verfahren äußern. «Keinohrhasen» (2007) war mit 6,3 Millionen Kinobesuchern im Jahr 2008 der erfolgreichste deutsche Film. Auch «Zweiohrküken» (2009) lockte Millionen Besucher in die Kinos.
Kinosaal
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 27. Oktober 2020 08:05 Uhr

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