Abiprüfungen 2021 sollen Corona-Krise berücksichtigen

Abiprüfungen 2021 sollen Corona-Krise berücksichtigen

Bei den Abiturprüfungen 2021 sollen die Einschränkungen durch die Corona-Krise berücksichtigt werden. Das kündigte Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Dienstag (04. August 2020) nach der Sitzung des Senats an.

Coronavirus - Abitur

© dpa

Ein Mundschutz eines Schülers hängt kurz vor Beginn einer Abiturprüfung am Tisch.

«Unseren Abiturienten fehlt einfach definitiv Unterricht», sagte Scheeres. Zwar sollen allen Prüfungen die Abschlussstandards der gymnasialen Oberstufe zugrunde liegen. Allerdings gebe es für das Abitur 2021 einmalig zusätzliche Festlegungen.

Größere Auswahl sowie das Ausschließen von Aufgaben in Planung

So soll es in allen zentral geprüften Fächern für die Grund- und Leistungskurse mindestens eine Aufgabe mit Bezug auf das erste Kurshalbjahr geben, in dem die Schülerinnen und Schüler noch ohne coronabedingte Einschränkungen unterrichtet wurden. Außerdem sollen die Berliner Schulen nach den Plänen der Bildungsverwaltung zusätzliche Aufgaben zur Verfügung gestellt bekommen. Die Lehrerinnen und Lehrer sollen auch die Möglichkeit haben, am jeweiligen Prüfungstag Aufgaben auszuschließen. Auf diese Weise hätten die Schülerinnen und Schüler eine Auswahl von Aufgaben, die dem Umstand gerecht werde, dass der Unterricht nicht im vollen Umfang erteilt worden sei, hieß es.
Berliner Zeitung (1)
© Bl. Z.

Richter will ein Recht auf Kiffen

Jugendrichter Andreas Müller plädiert seit Jahren für die Legalisierung von Cannabis und das Recht auf Kiffen. Jeder habe ein Recht darauf, ohne Strafandrohung Cannabis zu kaufen und einen Joint zu rauchen, sagt er im Interview. Das Bundesverfassungsgericht prüft sein Begehr. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 4. August 2020 16:10 Uhr

Weitere Meldungen