Trotz Corona: Hunderte bei Müritzschwimmen

Trotz Corona: Hunderte bei Müritzschwimmen

Ungeachtet der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben rund 450 Schwimmerinnen und Schwimmer das 51. Müritzschwimmen in Waren an der Müritz absolviert. Sieger auf der traditionellen Strecke, rund 1,9 Kilometer über die Binnenmüritz, wurde am Samstag Simon Hayer aus Falkensee bei Berlin. Der 2007 geborene Sportler brauchte 25:25,19 Minuten und war damit 26 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte. Insgesamt gingen 340 Schwimmer dabei an den Start. «Die Hygieneanforderungen wurden eingehalten, es gab keine Vorkommnisse», erklärte Organisator Benjamin Nofz.

Beim «Müritzman 3.8»-Wettkampf, also die doppelte Distanz 3,8 Kilometer, war mit Lotta Catharina Steinmann aus Kiel eine Frau die Schnellste überhaupt und lag knapp drei Minuten vor zwei Männern. Diese Schwimmer schwammen einmal über die Binnenmüritz und wieder zurück.
Das Gesundheitsamt des Landkreises hatte die Traditionsveranstaltung nach Vorlage eines Hygienekonzeptes unter strengen Auflagen genehmigt. So durften deutlich weniger Schwimmer als sonst an den Rennen teilnehmen.
«Das ist ein Beweis dafür, das es solche Veranstaltungen geben kann, wenn sich alle an die Regeln halten», sagte Warens Bürgermeister Norbert Möller (SPD), der das Rennen in Augenschein nahm. Die Sportler hätten sich spontan bei den Organisatoren bedankt.
Der Zielort, das Warener Volksbad, war wegen der Corona-Einschränkungen erstmals komplett für Zuschauer gesperrt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 2. August 2020 10:07 Uhr

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