Ermahnung: SEK-Polizist trägt zweifelhaftes T-Shirt

Ermahnung: SEK-Polizist trägt zweifelhaftes T-Shirt

Wegen eines zweifelhaften T-Shirts, das ein SEK-Polizist trug, will die Polizei die Mitglieder dieser Spezialeinheit noch einmal besonders ansprechen und ermahnen.

Torsten Akmann (SPD)

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Torsten Akmann (SPD), Staatssekretär für Inneres.

Es werde eine «nochmalige Sensibilisierung» der Spezialeinsatzkommandos zu «ihren beamtenrechtlichen Pflichten auch bei der Wahl der Bekleidung» geben, erklärte die Senatsinnenverwaltung in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten June Tomiak.
Demnach soll ein SEK-Polizist auf einem Foto von einem Einsatz in Neukölln ein T-Shirt einer amerikanischen Firma, die besonders martialische Motive und Slogans und Abbildungen von Patronen und Gewehren verwendet, getragen haben.
Innen-Staatssekretär Torsten Akmann (SPD) betonte in der Antwort, Polizisten hätten «das Ansehen der Polizei und Disziplin zu wahren und sich rückhaltlos für den Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung» einzusetzen. Diesen Pflichten müssten sie auch durch ihre Bekleidung entsprechen. «Dies erscheint vorliegend zweifelhaft.» Allerdings gebe es keine Bezüge der Herstellerfirma zur rechtsextremen Szene. Das Tragen des T-Shirts biete daher keinen Anlass für eine Prüfung der charakterlichen Eignung des Mannes.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 7. Juli 2020 08:18 Uhr

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