Knapp 570 000 Tonnen Müll in Ruhleben verbrannt

Knapp 570 000 Tonnen Müll in Ruhleben verbrannt

Berlin hat auch im vergangenen Jahr mehr Müll verbrannt als zulässig. Das Spandauer Heizkraftwerk Ruhleben verfeuerte nach Angaben der Berliner Stadtreinigung (BSR) 567 000 Tonnen Müll.

Die Sonne versinkt zwischen den Schornsteinen des Kraftwerkes

© dpa

Die Sonne versinkt zwischen den Schornsteinen des Kraftwerkes Berlin-Ruhleben.

Das waren zwar rund 15 000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Immissionsschutzrechtlich vorgesehen waren aber nur 520 000. Die BSR hob im aktuellen Berliner Amtsblatt hervor, beim Schadstoffausstoß seien die Grenzwerte zuverlässig und sicher eingehalten worden.

Schon seit 2016 mehr Müll verbrannt als zulässig

In Ruhleben wird seit 1967 Müll verbrannt. Etwa die Hälfte des Berliner Hausmülls landet in den fünf Kessellinien. Dabei entsteht Dampf, aus dem die Turbinen des benachbarten Kraftwerks Reuter Strom und Fernwärme erzeugen. Schon seit 2016 wird mehr Müll verbrannt als zulässig. Seit 2017 wird auch eine zusätzliche Toleranzmenge von 26 000 Tonnen überschritten. Erst Ende vergangenen Jahres willigte die Umweltverwaltung nach anfänglichem Widerstand ein, die genehmigte Kapazität auf 580 000 Tonnen zu erhöhen.
Elektroauto lädt an Ladestation
© dpa

Mehr als 1000 Ladepunkte für Elektroautos in Berlin

Fahrer von Elektroautos können in Berlin an 1052 öffentlichen Ladepunkten ihre Fahrzeuge aufladen. Das ist etwa ein Drittel mehr als vor einem Jahr, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft mitteilte. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 8. Juni 2020 09:27 Uhr

Weitere Meldungen