«Silent Demo» nach Tod von George Floyd geplant

«Silent Demo» nach Tod von George Floyd geplant

Erneut wollen am Samstag (06. Juni 2020) in Berlin zahlreiche Menschen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd gegen Rassismus demonstrieren.

Demonstrationen

© dpa

Ein Teilnehmer einer Kundgebung gegen den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten hält vor der US-Botschaft ein Plakat mit der Aufschrift „Racism kills“ (Rassismus tötet) hoch.

Bitte beachten Sie, dass der Veranstaltungsort vom Veranstalter kurzfristig geändert wurde. Im ursprünglichen Artikel wurde der Potsdamer Platz als Versammlungsort genannt.
Auf dem Alexanderplatz wollen sie sich um 14.00 Uhr versammeln. Angemeldet sind 1500 Teilnehmer, wie die Polizei mitteilte. Im Internet wurden Aufrufe zu «Silent Demos» in zahlreichen Städten in Deutschland veröffentlicht. «Nein zu Rassismus» und «Black Lives Matter», heißt es dort.

Silent Protest: 1500 Personen sind angemeldet

Floyd war am 25. Mai nach einem brutalen Polizeieinsatz in der US-Großstadt Minneapolis gestorben. Nach seinem Tod kam es zu Protesten und teilweise auch Ausschreitungen in mehreren Städten der USA.

Teilnehmer sollen in schwarzer Kleidung erscheinen

Die Initiatoren der Proteste in Deutschland schrieben: «Diskriminierung, soziale und ökomische Ausgrenzung sowie körperliche Angriffe bis hin zum Mord von Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind ein globales Problem.» Mit den Demonstrationen wolle man gemeinsam ein Zeichen setzen. Auf einigen Internetseiten wurden die Teilnehmer aufgefordert, in schwarzer Kleidung zu erscheinen.

Zwei friedliche Demos am vergangenen Wochenende

Bereits am vergangenen Wochenende waren auch in Berlin viele Menschen auf die Straße gegangen. 1500 Demonstranten zogen am Sonntag durch Kreuzberg. Am Samstag (30. Mai 2020) hatten etwa 2000 Menschen vor der US-Botschaft in Berlin protestiert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 5. Juni 2020 16:22 Uhr

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